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Wechsel von 365FarmNet: Schritt für Schritt vor dem 30. November

Aktualisiert: September 2026

CLAAS stellt 365FarmNet am 30. November 2026 ein. Für Betriebe, die dort ihre Schlagkartei führen, ist das mehr als ein Softwarewechsel: Die Sicherung der Daten liegt bei den Nutzern. Was bis zum Stichtag nicht exportiert ist, steht danach nicht mehr zur Verfügung.

Die Ausgangslage

CLAAS bietet die Übernahme nur in das eigene Nachfolgeprodukt, CLAAS connect, an. Wer dort nicht hin will oder erst einmal Ruhe braucht, sollte die Daten selbst sichern. 365FarmNet erlaubt den Export in drei Formaten:

Bodenuntersuchungen lassen sich zusätzlich als Excel-Datei herunterladen.

Schritt 1: Alles exportieren, auch was Sie nicht brauchen

Laden Sie jedes Anbaujahr einzeln herunter und legen Sie die Dateien an einem sicheren Ort ab, am besten zusätzlich auf einem zweiten Datenträger. Nehmen Sie auch Shapefile und ISOXML mit, selbst wenn Sie heute nicht wissen, wofür: Die Aufzeichnungspflicht nach § 11 PflSchG umfasst drei Jahre, und bei einer Kontrolle zählt, was Sie vorlegen können.

Schritt 2: Die Dateien prüfen

Öffnen Sie jede CSV-Datei einmal in einer Tabellenkalkulation. Stehen Datum, Mittel mit Zulassungsnummer, Aufwandmenge, Schlag und Fläche drin? Fehlt etwas, holen Sie es nach, solange 365FarmNet noch läuft.

Schritt 3: Die Maßnahmen in Agro GPS einlesen

In Agro GPS öffnen Sie Papiere und Schlagkartei importieren, wählen die CSV-Datei und ordnen die Spalten selbst zu. Ehrlich gesagt:

Schritt 4: Ab jetzt weiter erfassen

Neue Maßnahmen erfassen Sie in 30 Sekunden auf dem Handy, auch ohne Netz, und das Mittel wird gegen das BVL-Register geprüft. Der Export Ihrer Schlagkartei als CSV bleibt kostenlos. Wer schon einmal erlebt hat, dass ein Anbieter aufhört, weiß, warum das wichtig ist.

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